SaunaPark

Saunabegriffe R bis Z

 

 

R

 

Ruhe

Ruhe in der Sauna ist ein großes Thema. Gespräche sind zwar nicht grundsätzlich verboten, doch niemanden interessiert Klatsch und Tratsch über fremde Leute. Wenn Sie Gespräche führen, dann bitte nur sehr leise und über unverfängliche Themen, die keine Konflikte provozieren. Tabu sind Gespräche allerdings in ausgewiesenen Ruhesaunen und Ruheräumen — hier stehen Entspannung und Erholung für Körper und Geist im Mittelpunkt.

 


S

 

Sanarium

Ein Sanarium ist die Mischung aus einer finnischen Sauna und einem Dampfbad. Die Temperaturen liegen zwischen 45 bis 60 Grad und die relative Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 50 %. Oft kombiniert man das Sanarium mit ätherischen Ölen und Farblichtern. So soll etwa rotes Licht die Durchblutung anregen, gelbes Licht wirkt stimmungserhellend, grünes inspirierend und blaues Farblicht soll beruhigen und bei Schlaflosigkeit seine positive Wirkung zeigen. Das Sanarium ist gut geeignet für Saunaeinsteiger und allen, denen die finnische Sauna zu heiß oder die Luftfeuchtigkeit im Dampfbad zu hoch ist. Zudem ist es sehr Kreislauf schonend.


T

 

Tauchbecken

Sich direkt nach dem Schwitzen ins Tauchbecken zu begeben, ist nicht nur unhygienisch, sondern auch gefährlich. Ihr Kreislauf wird so abrupt geschockt und es kann zu Schwindel und Kreislaufproblemen kommen. Also grundsätzlich gilt vor dem Betreten der Becken: vorher kalt oder lauwarm abduschen! Damit die anderen Gäste nicht in Ihrem Schweiß schwimmen müssen.

 

Trinken

Beim Saunieren verliert der Körper viel Flüssigkeit (bis zu 2 Liter). Bei Durstgefühl sollten Sie trinken (Wasser und Fruchtgetränke…). Das hält den Kreislauf stabiler. Wer den Entschlackungseffekt haben möchte, darf erst nach dem Saunieren trinken.


U

 

Uhren, Schmuck

Sollten wenn möglich abgelegt werden und nicht in die Sauna mitgenommen werden. Der Schmuck wird in der Sauna sehr heiß. Wenn es nicht ohne geht, dann achten Sie bitte darauf, dass der Gegenstand von Beginn an auf der Haut liegt.

 


V

 

Vorbereitungen

Alles, was nicht in der Sauna benötigt wird, verschließen Sie bitte in Ihrem Schrank. (Wertsachen in die Wertschließfächer am Eingang einschließen). Handy und Fotoapparat sind in der Sauna absolut tabu! Zuerst ab auf die Toilette, danach unbedingt gründlich Duschen. Das Duschen dient nicht nur der allgemeinen Hygiene, sondern es werden hierbei auch Kosmetika und Körperfett (Sonnencreme, Bodylotion) von der Haut entfernt. Denn durch den Fettfilm und der Kosmetik auf der Haut kann diese nicht richtig schwitzen. Trocknen sie sich danach gut ab, denn trockene Haut schwitzt schneller.


W

 

Was gehört in meine Saunatasche?

1 Saunatuch (dieses sollte groß genug sein, ca. 2 m lang, um den Schweiß gut aufzunehmen); 2 weitere Handtücher zum Abtrocknen zwischen den Durchgängen; 1 Bademantel; Badeschuhe; Shampoo, Duschgel; Körpercreme; Lesestoff und dicke Socken.

 

Warum und wofür ist das Saunabaden gut?

  • Zur Abhärtung ( Steigerung der Abwehr gegen Infekte)
  • Zur Hautreinigung und Anregung der Zellbildung ( Hautpflege)
  • Zur Entspannung von Psyche und Muskulatur
  • Zum Funktionstraining für die Anpassung von Blutdruck und Blutverteilung
  • Zur Verbesserung von der Durchblutung der Haut und der Schleimhäute der Atemwege
  • Ist ein mildes Herz- Kreislauf- Training

 

 


X


Y


Z

 

Zeit

Mindestens 2,5 bis 3 Stunden Zeit sollten Sie für das Saunieren einplanen. Denn das Saunieren soll entspannen.

 

Zahl der Saunagänge

Ein vollständiges Saunabad besteht aus drei Saunagängen. Weitere Saunagänge vergrößern nachweislich nicht den gesundheitlichen Nutzen. Bei mehrmaligem Saunabesuch in einer Woche genügt es sogar, nur zwei Saunagänge durchzuführen. Wichtiger als die Zahl der Saunagänge ist die Regelmäßigkeit der Saunanutzung. Etliche der gesundheitlich relevanten Saunawirkungen brauchen nach acht bis zehn Tagen eine Auffrischung. Wer also die Sauna zur Abhärtung besucht und seine Abwehrkräfte stärken möchte, sollte wöchentlich Saunabaden.